IN-Motion 500 Installationshinweise

Was muss Ich vor der Installation des Bewegungsmelders beachten?



Es wird empfohlen den PIR Bewegungsmelder auf einer Höhe zwischen 1.8m und 2.4m zu installieren um die Beste Abdeckung zu erhalten.

Das Sichtfeld des Sensors ist näherungsweise konisch geformt und über eine Fresnel Optik in Zonen unterteilt - siehe Abbildung unten. Ein Objekt muss, um einen Alarm auszulösen, entweder in eine dieser Zonen ein- oder austreten um einen Alarm auszulösen. Wird die Empfindlichkeit des Sensors herunter geregelt, werden mehr als einer dieser Pulse benötigt. Die Erfassungsbereiche werden umso breiter, je weiter man von dem Sensor entfernt ist. Sehr kleine - oder weit entfernte Objekte - können sich somit auch innerhalb einer dieser Zonen bewegen ohne einen Alarm auszulösen!

Erfassungsbereich

Top View Diagramm
IN-Motion Diagram

Erfassungsbereich

Seitenansicht
IN-Motion Diagram

Langsame Objekte, die sich direkt auf den Sensor zu- oder davon wegbewegen, werden mit einer wesentlich geringeren Empfindlichkeit erfasst und lösen unter Umständen keinen Alarm aus.

Achten Sie bitte darauf, dass Sie den Bewegungsmelder nicht auf ein Gebiet mit vielen bewegten Objekten ausrichten - z.B. vorbeifahrende Autos, kleine Tiere, hängende Objekte oder Vegetation, die sich im Wind bewegt.

Sofern es nicht notwendig ist, sollte sich ein Ziel für die besten Ergebnisse über den Abdeckungsbereich hinweg bewegen. Beachten Sie, wie die Zonen in der Nähe des Endes des Sensorbereichs breiter sind und an den Rändern des Abdeckungsbereichs kürzer sind. Am fernen Ende des Erfassungsbereichs erfasst der Sensor die größte Anzahl von Quadratfuß. Wenn Sie sich näher am Sensor bewegen, verringert sich der Versorgungsbereich.

Allgemeine Informationen

Temperaturen können sich wetter- oder tageszeitbedingt oft über kurze Zeiträume dramatisch ändern. Und diese Änderungen können dazu führen, dass der PIR Sensor entweder mehr oder weniger empfindlich wird! Wenn die Umgebungstemperatur - bzw. die Temperatur der im Sonnenlicht erwärmten Straße im Blickfeld des Sensors - über 30° C steigt, wird die Differenz zur Körpertemperatur immer kleiner und die Empfindlichkeit der Bewegungserkennung fällt entsprechend ab. Wenn die Temperatur nachts oder im Winter stark abfällt, werden Wärmesignaturen jedoch wesentlich besser sichtbar und die Empfindlichkeit des Sensors nimmt entsprechend stark zu.

Wenn die Temperatur Körpertemperatur erreicht, wird der PIR Sensor nicht mehr in der Lage sein eine Person zu erkennen. Wenn Personen jedoch nahe genug an den Sensor ran müssen, um ihn zu passieren, reichen häufig schon Variationen in der Oberflächentemperatur aus, um den Alarm auszulösen.

Ihr IN-Motion 500 PIR Sensors regelt seine Empfindlichkeit, abhängig von der Umgebungstemperatur um das Problem weiter einzugrenzen. Es ist dennoch empfohlen den Mikrowellen Sensor an heißen Sommertagen nicht mit dem PIR Sensor zu koppeln! Im entkoppelten Modus (der DIP Schalter 5 befindet sich in der Aus Position) Können beide Sensoren unabhängig voneinander den Alarm auslösen. Um Fehlalarme in diesem Modus zu unterdrücken, kann man die interne, software-basierte Bewegungserkennung mit dem externen Sensor koppeln.

Wie kann ich Fehlalarme des PIR Sensors minimieren?

Der größte Nachteil des PIR Sensors ist, dass er alles detektiert, was sich vor dem Sensor bewegt und in seiner Temperatur von der Umgebung abweicht - heiße Luft, kühle Schatten und vorbeiziehenden Wolken, aufsteigende Hitze aus der umgebenden Vegetation, usw... Ihr IN-Motion 500 wurde optimiert, um diese Probleme zu minimieren. In harschen Umgebungen, können aber trotzdem Fehlalarme auftreten. Im Folgenden finden Sie eine Reihe von Tipps um diese einzuschränken.

Richtung

Richten Sie den Sensor nicht direkt auf die aufsteigende oder untergehende Sonne. Im Allgemeinen ist eine Nord- oder Südausrichtung optimal - aber an Ihrem Installationsort können die Bedingungen anders sein.

Warme Oberflächen

Richten Sie den Sensor nicht direkt auf Gebiete aus, die intensiver Sonnenstrahlung ausgesetzt sind. Schatten von, im Wind bewegter, Bäume oder Wolken auf einer stark erwärmten Fläche, können zu einem kurzfristigen Temperaturabfall führen und einen Alarm auslösen. Auch vom erwärmten Boden aufsteigende heiße Luft kann Probleme bereiten.

Vegetation

Bringen Sie den Sensor so an, dass er möglichst den ganzen Tag im Schatten ist. Es sollte zu keinem Zeitpunkt Sonnenlicht direkt auf das PIR Sensor Fenster fallen.

Temperaturschwankungen

Hohe, sonnenerwärmte Gräser oder sonstige Vegetation, die sich im Wind bewegen, können als Bewegung erkannt werden.

Vögel

Wenn der Überwachungsbereich von vielen Vögeln oder sonstigen possierlichen Tierchen, bewohnt ist, werden Sie viele Alarme erhalten, auf deren Bilder man Schuldigen nicht sehen kann. Speziell Vögel sind einfach zu schnell wieder aus dem Überwachungsbereich raus, um von der Schnappschussfunktion der Kamera erwischt zu werden. Sie können in diesem Fall die Videoaufnahme im Alarmfall bei Ihrer INSTAR HD Kamera nutzen - diese verfügt über einen 3-sekündigen Vorlauf, der i.d.R. ausreicht, um zumindest zu sehen was den Alarm ausgelöst hat.

Wind

Wind kann kalte oder warme Luftmassen bewegen und somit einen Alarm auslösen. Dies ist besonders dann ein Problem, wenn der Sensor auf etwas ausgerichtet ist, dass über eine stark abweichende Temperatur von der Umgebung verfügt - z.B. ein sonnengewärmtes Pflaster wird noch lange in der Dunkelheit Wärme abgeben, vor der kalten Luft für den Sensor sichtbar wird.

Installation

Wind kann darüber hinaus das Objekt bewegen, an dem der Sensor befestigt wurde. Stellen Sie sicher, dass der Sensor sich auch bei starken Wind nicht bewegen kann.

Angriffsfläche

Ein großes Objekt am Ende des Erfassungsbereiches wird unter Umständen schlechter erkannt werden, als ein kleines Objekt direkt in der Nähe des Sensors. Der Erfassungsbereich wird umso weiter, je weiter man sich vom Sensor entfernt und die Wahrscheinlichkeit, dass man eine Erfassungszone verlässt und in eine andere einschreitet (Alarmbedingung), nimmt entsprechend schnell ab. Die Größe des Objekts, dessen Oberflächentemperatur, die Entfernung vom Sensor und die Umgebungstemperatur spielen eine entscheidende Rolle für die effektive Reichweite des PIR Sensors.

Wie kann man die Funktion des IN-Motion testen?

PBitte führen Sie den unten beschriebenen Test nach der Installation des Gerätes durch, um dessen Funktion zu überprüfen. Stellen Sie vorher sicher, dass:

  • DIP1 & DIP5 Schalter in der AN Position sind
  • Die Verkabelung und Einstellung in der WebUI der Kamera richtig sind
IN-Motion 500 :: Dual Sensor

Schritt 1.  Stellen Sie die Stromversorgung zum Sensor her und warten Sie für 15min. Die rote LED wird für einige Zeit blinken, während der Sensor eine Selbstwartung durchführt - die zusätzliche Wartezeit garantiert, dass der Sensor warmgelaufen ist (an kalten Wintertagen ruhig etwas länger warten). Wenn Sie danach in den Überwachungsbereich des Sensors schreiten, wird die rote LED aufleuchten, sobald beide Sensoren Sie erkannt haben. Nach 2s ohne Bewegung, wird die LED wieder erlöschen. Warten Sie danach für 15s bis der Sensor wieder aktiv wird.

Schritt 2.  Gehen Sie jetzt in den Randbereich der Erfassungszone des Sensors und halten Sie die Status LED im Auge. Die blaue LED wird angehen sobald Sie den Rand des Erfassungsbereiches des PIR Sensors erreicht haben. Wenn diese beginnt zu blinken, haben Sie den Erfassungsbereich des Mikrowellen Sensors erreicht.

Schritt 3.  Wiederholen Sie Schritt 2 für alle Randbereiche um sicherzustellen, dass der Bereich den Sie überwachen müssen innerhalb dieser Grenzen liegt. Wenn die rote LED aufleuchtet, haben beide Sensoren Sie erkannt und der Sensor wird für 15s keinen Alarm mehr auslösen.

Schritt 4.  Passen Sie die Empfindlichkeit beider Sensoren an wiederholen Sie die vorherigen Schritte - wenn nötig.

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