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Die Videoeinstellungen erlauben es, die Qualität von allen 3 Videostreams Ihrer Kamera einzustellen. Bitte beachten Sie, dass eine hohe Qualität in den Videoeinstellungen auch gleichzeitig hohe Hardware- und Bandbreitenansprüche mit sich bringt. Richten Sie die Videoeinstellungen ein, um ein flüssiges Video zu erhalten. Bitte schauen Sie unter RTSP Streaming um auf die Kamera Streams 2 und 3 zuzugreifen.

Einrichten der Videoeinstellungen

Die Videoeinstellungen erlauben es, die Qualität von allen 3 Videostreams Ihrer Kamera einzustellen. Bitte beachten Sie, dass eine hohe Qualität in den Videoeinstellungen auch gleichzeitig hohe Hardware- und Bandbreitenansprüche mit sich bringt. Richten Sie die Videoeinstellungen ein, um ein flüssiges Video zu erhalten. Bitte schauen Sie unter RTSP Streaming um auf die Kamera Streams 2 und 3 zuzugreifen.

Video AuflösungLegen Sie hier die Auflösung des Videostreams fest. Je nachdem welchen Videokanal Sie gewählt haben, werden Ihnen hier unterschiedliche Werte zur Auswahl stehen. Nur der erste Kanal kann die volle 1080p HD Auflösung der Kamera wiedergeben. Kanal 2 hat eine 320p Auflösung und Kanal 3 160p.
Bildwiederholrate (fps)Bei dieser Einstellung handelt es sich um die gewünschte Bildwiederholungsrate des Videobildes. Beachten Sie bitte, dass der hier eingestellte Wert nur das theoretische Maximum ist. Die reale Framerate wird auch durch die Netzwerkanbindung und die Belichtungszeiten der Kamera (um so dunkler es wird, desto länger muss die Kamera den Sensor belichten, um ein einzelnes Videobild aufzunehmen) bestimmt. Die Framerate eignet sich daher am besten um ein oberes Limit für die Übertragung festzulegen, um Ihr Netzwerk nicht zu überlasten. Der Standardwert ist 15 fps und ist für die meisten Überwachungsaufgaben eine gute Kompromisslösung.
Variable fpsErlauben Sie Ihrer Kamera die Framerate zu reduzieren, wenn keine höhe Framerate benötigt wird. Dies kann die Bandbreite drastisch reduzieren.
Video BitrateDie Videobitrate bestimmt wie viele Informationen in dem Videostream enthalten sein können. Ein hochstellen dieses Wertes vergrößert massive die Bandbreitenanforderungen und die Größe der von der Kamera aufgenommenen Videos. Eine signifikante Verbesserung des Videos ist jedoch meistens nur dann zu beobachten, wenn das Kamerabild sehr viele Details oder sehr viele unterschiedliche Farben beinhaltet. Für die meisten Überwachungsaufgaben empfiehlt es sich diesen Wert auf dem Standard (1024-2048kbps) zu belassen.
Variable BitrateBei der Videokodierung können Sie vorgeben, ob die Kamera durchgehend die maximale Bitrate halten soll, oder ob die Bitrate automatisch runtergeregelt werden soll, wenn die Kamera die Datenmenge nicht benötigt. Beispielweise benötigt die Kamera i.d.R. eine wesentlich höhere Bitrate um das Farbbild bei Tage wiederzugeben, als es für das Nachtbild notwendig wäre. Die Dateigröße der Videoaufnahme, die Bandbreitenanforderung des Live Videostreams und Auslastung der Kamera kann durch die variable Bitrate signifikant runter gehen.
Keyframe IntervallEin wichtiger Teil der oben erwähnten erweiterten Videokomprimierung, ist die Aufarbeitung in i und p Bilder (i-Frames & p-Frames). Nur die i-Frames beinhalten alle Bildinformationen. Bei den p-Frames handelt es sich um sogenannte Delta-Frames, die nur die Informationen beinhalten, die sich seit dem letzten Frame geändert haben. Die p-Frames sind somit um einiges kleiner, als ein i-Frame und führen zu geringeren Datenmengen beim Übertragen des Videos. Das aus p-Frames erzeugte Videobild besitzt jedoch einen interpolierten Anteil, der zu einer Verschlechterung der Videoqualität führt. Umso größer das Intervall zwischen zwei Keyframes (i-Frames) ist, desto geringer sind die Bandbreitenanforderungen des Videostreams und desto schlechter wird die Videoqualität. Das Keyframe Intervall sollte so gewählt werden, dass Sie ca. einmal pro Sekunde ein i-Frame erhalten. Der Standardwert für das Intervall liegt bei 20 Frames - Sie erhalten also, bei einer Framerate von 15fps alle (20 Frames/15 Frames/s) = 1.33s ein Vollbild (i-Frame).
h.264 Video PluginWählen Sie hier mit welchen Plugin das Video in der Weboberfläche wiedergegeben werden soll. Als Standard-Plugin ist hier Adobe Flash gewählt. Alternativ können Sie aber auch den Quicktime Player oder das ActiveX Plugin (nur Windows & nur Internet Explorer und Firefox) wählen. Das ActiveX Plugin hat ein paar zusätzliche Funktionen. Generell wird aber die Benutzung des Flash Plugins empfohlen.
MotionJPEG Video ModusIhre Kamera kann im neben dem h.264 kodierten Stream ihr Video auch über eine Abfolge von Einzelbildern versenden. Dieser Motion-JPEG Stream hat den Vorteil, dass er ohne Verwendung eines Videoplugins im Webbrowser wiedergegeben werden kann. Sollten Sie an Ihrem Rechner kein Plugin installieren können (z.B. am Firmen-PC), können Sie das Video Ihrer Kamera immer noch über den MJPEG Modus einsehen. Der Nachteil des Modus ist es, dass die Komprimierung hier wesentlich schwächer ist und die Übertragung entsprechend mehr Bandbreite benötigt als beim h.264 Stream. Sie finden einen Schnellzugiff auf diese Funktion in der Video Menüleiste.

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